"Der Einfluß der Religion in der Gesellschaft" von L. Ron Hubbard
| Religion - Scientology Kirche |
Bereits im Jahr 1966 wurde im rhodesischen Fernsehen (heute Simbabwe)in Salisbury ein Interview mit dem Scientology-Gründer L. Ron Hubbard ausgestrahlt. Das Interview wurde für eine Sendung aufgenommen, in der Art wie "The Tonight Show" oder "60 Minutes". Er äußerte sich im Interview über die Existenz und die Beziehung zu Gott, die Mitgliedschaft und das Verhältniss zu anderen Religionen, die Rolle und Funktionsweise des E-Meters in der Scientology und diversen anderen Themen.
Nach weiterer Recherche bin ich auf den Artikel "Der Einfluß der Religion in der Gesellschaft" in der FREIHEITS-Zeitschrift, herausgegeben von der Scientology Kirche, gestoßen. Der Artikel wurde 1976 von L. Ron Hubbard für das Programm des 'Ehrenamtlichen Geistlichen' geschrieben. Untenstehend einige Auszüge aus dem Artikel.
Religion ist der wichtigste Grund für Gemeinschaft. Gemeinschaftssinn lebt von der wechselseitigen Erfahrung mit anderen. Wo das religiöse Gefühl von Gemeinschaft und mit ihm wirkliches Vertrauen und Integrität zerstört werden können, da ist die Gesellschaft wie eine Sandburg, die sich nicht gegen das unerbittliche Meer verteidigen kann...
Überzeuge einen Menschen, daß er ein Tier ist, daß seine Würde und seine Selbstachtung Einbildungen sind, daß es kein „Jenseits“ gibt, nach dem es zu streben gilt, daß es nicht möglich ist, ein höherwertiges Selbst zu erreichen, und man hat einen Sklaven. Laß dagegen einen Menschen wissen, er ist er selbst, ein geistiges Wesen, daß er Entscheidungskraft besitzt und daß er das Recht hat, größere Weisheit zu erstreben, dann hat man begonnen, ihn auf den Weg nach Oben zu führen...
Gerhard Lenski definiert auf Seite 331 seines Buches „Der religiöse Faktor, eine soziologische Untersuchung“ Religion als „ein System von Glaubenssätzen über die Natur von Kräften, die letztlich die menschliche Bestimmung ausmachen, sowie die damit verbundenen Praktiken, die von den Gruppenmitgliedern geteilt werden“...
Die großen zivilisierenden religiösen Bewegungen der Vergangenheit, der Buddhismus, der Judaismus, das Christentum und andere, haben alle die Unterscheidung von gut und böse sowie höhere ethische Werte betont...
Der Rückgang der Kirchenbesucher in den Vereinigten Staaten ging einher mit einem Anstieg der Pornographie und einer allgemeinen Unmoral. Zugleich stieg die Kriminalität, was dann dazu führte, daß die Zahl der Polizisten erhöht wurde, freilich ohne eine anschließende Abnahme der tatsächlichen moralischen Verirrungen...
Wenn in einer Gesellschaft Religion keinen Einfluß hat oder aufgehört hat, welchen zu haben, erbt der Staat die gesamte Bürde öffentlicher Moralität, von Verbrechen und Intoleranz. Er muß dann Bestrafung und Polizei benutzen...
Wenn eine Kultur gänzlich von spirituellen Bestrebungen abgekommen und im Materialismus verhaftet ist, muß man damit beginnen, ihr zu demonstrieren, daß jeder eine Seele und kein seelenloses Tier ist. Von dieser Erkenntnis der eigenen religiösen Natur können Individuen wieder zu einem Bewußtsein von Gott gelangen und mehr sie selbst werden...
In wenigen Worten ausgedrückt kann Religion als Glaube in geistige Wesen definiert werden. Etwas weiter gefaßt kann Religion als System von Glaubenssätzen und von Praktiken definiert werden, mittels derer sich eine Gruppe von Menschen mit den grundlegenden Problemen des menschlichen Lebens auseinandersetzt. Religiös zu sein, schließt zwei Dinge mit ein: erstens den Glauben, daß das Böse, Schmerz, Verwirrung und Ungerechtigkeit fundamentale Tatsachen des Daseins sind; zweitens eine Ansammlung von Praktiken und damit zusammenhängenden bindenden Glaubenssätzen, die die Überzeugung ausdrücken, daß der Mensch von jenen Tatsachen letztlich erlöst werden kann.*
* Quelle: Eine wissenschaftliche Studie über Religion von J. Milton Yunger, Oberlin College.
Der vollständige Artikel kann unter http://www.freedommag.org/german/rasputin/page52.htm nachgelesen werden.










